First Shot Routine | Nicht mehr nervös am ersten Abschlag
Selbstmanagement nicht nur für Golfkids
(17.01.2026) Der Erste ist der Schwerste. So denken bisweilen nicht nur Golfkids. Muss er aber gar nicht sein. Es gibt einige Tricks, um von Tee 1 nicht als Nervenbündel in die Golfrunde oder ein Turnier zu starten. Und selbst wenn einmal der erste Schlag nicht so überzeugend verlaufen sollte: Hey, auf 18 Loch macht er nicht mehr als etwa ein Prozent aller Schläge aus.
Große Spielerinnen und Spieler haben gelernt, ihre (gesunde) Nervosität richtig zu managen. Sie nutzen sie im Gegenteil für sich (Stichwort: Selbstmanagement), sogar wenn viele Zuschauer-Augen auf sie gerichtet sind. Das kannst du dir abschauen. Es ist ein großer Unterschied, ob du nervös am ersten Abschlag stehst oder dich gespannt-aufgeregt auf das freust, was da kommt.

Starte smooth mit den acht Tipps von GOLFKIDS.FUN
1.
Sei rechtzeitig und gut vorbereitet da, Hektik und Zeitnot sind nie gut.
2.
Freue dich auf die Runde, so macht es beispielsweise Esther Henseleit. Sprich ruhig mit dir.
3.
Suche dir auf der Bahn die Landezone (Ziel) anhand deiner Schlagweiten. Stell‘ dir Ballflug, Aufprall und Ausrollen vor, achte auf Hindernisse.
4.
Triff deine Schlägerwahl nach der Bahnanalyse. Nimm einen Schläger, mit dem du dich sicher fühlst. Es muss nicht immer der Driver sein.
5.
Kontrolliere deine Atmung, indem du drei bis vier Mal hintereinander zwei Sekunden einatmest und doppelt so lange aus. Das entspannt und fokussiert dich.
6.
Relax deine Schwunggedanken. Denke nur an das, was du kannst und dein Ziel. Einfacher Plan, kein Druck, einfach nur ein Schlag.
7.
Setze deine geübte Pre-Shot-Routine als First-Shot-Routine gegen deine Nervosität. Golf kann starten.
8.
Lerne, deine natürliche Aufgeregtheit am ersten Abschlag mit Ritualen und deiner First-Shot-Routine zu beherrschen. So kommst du gut auf den Platz und ins Spiel.
