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Golf Resume: Dein sportlicher Golf Lebenslauf
Die eigene Golfkarriere, dein Golfabdruck, auf einer Seite
(14.06.2026) In vielen Ländern haben selbst jüngere Golfkids & Golfteens oftmals schon einen "Golf Resume". Das ist ein Kurz-Lebenslauf mit den wichtigsten Daten der eigenen Golfkarriere, möglichst auf einer Seite zusammengefasst. Brauchen junge deutsche Golftalente so etwas auch? Und wenn ja, muss die Sportvita gleich englischsprachig sein?

Bild: KI-generiert
In Deutschland ist ein "Golf Resume" nicht annähernd so verbreitet, wie etwa in den USA oder auch in anderen europäischen Ländern. Hierzulande wird eher die Frage gestellt: Wofür? Und wenn doch, dann werden oft ein paar Stichworte mehr oder weniger unstrukturiert an regnerischen oder verschneiten Tagen auf eine Seite Papier geklatscht.
Damit lassen sich zwar Anfänge und Entwicklungen grob dokumentieren, auf die du später zurückschauen kannst. Spätestens, wenn du dich für internationale Turniere bewirbst, Unterstützer (Sponsoren) suchst oder dich für ein College-Stipendium interessierst, ist ein Golf Resume Gold wert. (dann bitte auch in englischer Sprache). Mindestens ist es eine schöne Erinnerung.
Weitere Tipps und Beispiele (englischsprachig) für deinen ganz persönlichen Golf Lebenslauf findest du in unseren Links für dich:
Die wichtigsten Eckpunkte sowie Gestaltungstipps haben wir hier für dich zusammengestellt:
Spielerinformationen
- Voller Name
- Abschlussjahr (Schule)
- Schule (Ort/Land)
- Aktueller Notendurchschnitt
- E-Mail (Spielerin/Spieler, Erziehungsberechtigte)
- Fon (mit internationaler Vorwahl +49)
- Heimatplatz und Golfcoach (mit Kontaktdaten)
- Professionelles Foto
Scoring, Ranking und Weltranglistenpunkte
- Aktueller durchschnittlicher Score (18 Löcher, nur Turnierergebnisse)
- Derzeitiger HCPI
- Rankingposition im eigenen Bundesland und national (zu finden im persönlichen Bereich auf golf.de)
- WAGR-/EGR-Punkte (sofern erspielt)
Turnier-Ergebnisse (der letzten 12 Monate)
- Name des Turniers (beispielsweise PRO1PUTT Open)
- Tour-Bezeichnung (wie DGV-Jugendrangliste)
- Name der Golfanlage (Deutschland oder anderes Land)
- Platzlänge (in Meter und Yards)
- Finales Ergebnis (Position)
- Runden-Scores (bei mehrtägigen Events)
- Geplante Turnierstarts (falls noch Platz ist)
Spielentwicklung und Verbesserungen (in den letzten 12 Monaten)
- Schlägerkopf- und Ballgeschwindigkeit
- Durchschnittliche Drive-Distanz
- Stärken (Kurzspiel, Annäherungen, Putt-Statistik, Konstanz)
Besondere Erfolge (kein Muss)
- Landesmeisterschaften, Ranglisten- und Turniersiege
- Top 5 bis Top 10 Ergebnisse
- Qualifikationen zur Europa- oder World-Championships
- Rolle als Team-Kapitänin oder -Kapitän
Akademische Skills und Gemeinschaftsdienste (bei College-Bewerbungen)
- Schulische Auszeichnungen und Ehrungen (etwa bei Landes- oder Bundes-Wettbewerben)
- Internationale Abschlüsse (wie das IB DP, das International Baccalaureate-Diplomprogramm)
- Ehrenamtliche Tätigkeiten oder gemeinnützige Arbeit (beispielsweise beim Technischen Hilfswerk oder der Freiwilligen Feuerwehr)
Was geht noch?
- Link zu einem Schwung-Video von dir (etwa auf YouTube)
- Persönliche Turnier-Highlights (wenn du hast)
- Link zu deinen Social-Media-Kanälen (achte unbedingt auf die Inhalte dort, sie sollten golfbezogen sein)
Mit der Zeit wird daraus dein ganz persönlicher Golf Lebenslauf
Sieht erstmal nach ganz schön viel aus, bringt indes einiges. Was auf dich (noch) nicht zutrifft oder wenn du noch nicht viele Turnier-Ergebnisse erspielt hast, dann passt du einfach das Muster für dich an. Fehlt dir etwas, ergänzt du es. So wird daraus mit der Zeit dein individueller und charakteristischer Golfabdruck.
Denke unbedingt daran, Struktur auf die Seite zu bringen, um sie besser lesbar zu machen und Neugier zu wecken. Das kannst du beispielsweise mit Tabellen zu Turnier-Ergebnissen, mehreren Spalten oder Bildern, die auflockern und echte "Eyecatcher" sind.
