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Behind the Scenes: 37. BMW International Open 2026
Rückblick auf das einzige DP World Turnier in Deutschland
(14.08.2026) Keine sechs Wochen ist es her, dass wir die 37. BMW International Open 2026 in München Eichenried besucht haben. Die "BIO", wie sie liebevoll genannt wird, bedeutet nicht nur Weltklasse-Golf. Sie bietet ganz besondere Highlights für Golfkids und Golfteens. Das ist wichtig, damit sich der Golfnachwuchs mit seiner Sportart identifizieren kann. Das hilft, Golf für Kinder und Jugendliche zu öffnen, die noch nicht zum Sport gefunden haben. Wir haben uns jedenfalls den Termin für das nächste Jahr, etwas früher als sonst vom 26. bis 30. Mai 2027, gleich mal fest in den Kalender eingetragen. Munich is calling.
Unser ganz persönlicher Dank geht vorab an Tim Holzmüller und sein Mediateam. Wir konnten die BIO 2026 live und in Farbe als akkreditierte Medien und damit "behind the scenes" und in Pressekonferenzen mit Weltklassespielern aus nächster Nähe verfolgen. Auf dem Platz bei Glanzschlägen mitjubeln, aber auch bei ausgelippten Putts aus kurzer Distanz mitleiden. Zwar kommen "normale" Besucherinnen und Besucher den Profis ebenfalls sehr nahe. Das ist aber doch noch einmal eine ganz besondere Perspektive und Atmosphäre.




Golfkids und Golfteens liegen den Veranstaltern dieses einzigen deutschen Profiturniers im Rahmen des Europe Swings der DP World Tour speziell am Herzen. Nicht nur, dass für Kinder bis 14 Jahren der Eintritt frei und von 15 bis 17 Jahren ermäßigt ist. Alle kommen ganz easy zum Turnier außerhalb Münchens: Mit der S-Bahn und dann im kostenlosen Shuttlebus bis direkt zum Eingang.
Hinter den Eingangstoren ging es dann gleich mit vielen Mitmachangeboten weiter. Rutschautos standen für die ganz Kleinen zur Verfügung. "Schlage schneller mit dem Driver als der neue BMW", Puttwettbewerbe von Sponsoringpartnern oder Nearest to the Pin waren nur einige Beispiele für Aktivitäten in der Zeltstadt. Langeweile hatte dort keine Chance. Alle kamen mal dran.
Auf der "armen" Driving Range ließen sich die Profis beim Einspielen beobachten und ihre Routinen für die eigene Turniervorbereitung abgucken. An den Divots und den Landezonen der Bälle zeigten sich die Schlagqualitäten und vor allem die Konstanz professioneller Golfer. "Arm" deshalb, weil die Range am Samstag schon ganz schön mitgenommen aussah. Arme Greenkeeper.
Schön zu beobachten waren überdies nicht nur die vielen Eltern mit ihrem Golfnachwuchs im Schlepptau (oder umgekehrt), sondern auch Golfcoaches gleich mit ganzen Gruppen. So trafen wir auf zahlreiche bekannte Gesichter und haben mit euch geplaudert und gefachsimpelt. Mehrere Partner von GOLFKIDS.FUN, wie JuCad, haben wir gerne an den vielen Ständen besucht.




Auf der Range und auf dem Platz: Hinschauen lohnt sich!
Natürlich haben wir ebenfalls die Schwünge verschiedener Spieler genau unter die Lupe genommen. Der Mensch lernt schließlich auch vom Hinschauen. Spannend, wie unterschiedlich Ansprechpositionen, Schwünge, Speed und Endpositionen sein können. Übrigens waren auch Esther Henseleit und Helen Briem in Eichenried. Wir meinen sogar, vom Damengolf können "Normalgolfer" noch besser lernen.
Vom ersten Abschlag mit weiten Geradeaus-Schlägen bis zum Fore, von cool bis nervös, war alles dabei. Mit mehreren Flights sind wir auch mehrere Bahnen mitgelaufen. Das ist in Eichenried problemlos möglich, ohne die Konzentration der Spieler zu stören. Natürlich klappt bei den Profis auch nicht immer alles. Sie sind aber extrem gut bei Rettungsschlägen, sei es aus tiefem Rough, aus Bunkern oder um Bäume herum.
Mitgefiebert haben wir rund um und auf den Grüns mit Matti Schmid, aktuell Deutschlands bestem Spieler. Echter Pechvogel beim Cut war Marcel Siem. Mit -3 hatte er sich am Freitag lange noch ins Wochenende gespielt. Quasi in letzter Minute rutschte der Cut durch den spektakulären Schlag eines Konkurrenten auf -4. Wir hätten Marcel Siem gerne auf seiner Runde begleitet und ihn spielen sehen. So haben wir ihm am Samstag eine Zeit lang auf der Driving Range zugeschaut.
Ähnlich erging es am Finaltag dem lange führenden Südafrikaner Hennie du Plessis. Erst am letzten Loch, mit einem spektakulären Eagle-Putt, zog sein Landsmann Michael Hollick noch an ihm vorbei. So ist das beim Golf: Du kannst die beste Runde spielen, wenn jemand noch einen Tick besser ist an dem Tag, kannst du nur Staunen.
Fotos: Jan-Felix S.
